Verschiedene Rollen in einem gelungenen Workshop

Workshops

Workshops sind eine beliebte Art geworden, Inhalte zu vermitteln. Der Begriff steht für eine Art der Erarbeitung eines Themas, die nicht, wie in der Schule frontal von einem Lehrenden an mehrere Aufnehmende passiert, sondern eher in der Form, dass sich die Teilnehmer eines Workshops die Inhalte eines Themas selbst erarbeiten und so gemeinsam zu einer Lösung kommen. Dabei stehen verschiedene Workshop Methoden zur Verfügung.

Die Rolle des Workshop-Leiters

Bei der Auswahl der Workshop Methoden kommt dem Leitenden des Angebots eine entscheidende Rolle zu. Die Person ist es nämlich, die den Teilnehmenden hilft, den für sie maximalen Gewinn aus dem Workshop zu ziehen. Auch wenn viele Workshop Methoden nämlich darauf basieren, dass die Teilnehmenden sich mit ihrem eigenen Wissen etwas erarbeiten, so ist es doch wichtig, dass ein gewisser inhaltlicher wir organisatorischer Rahmen gesetzt wird. Die Setzung eines inhaltliche Rahmens durch den Leitenden des Workshops kann etwa darin bestehen, dass von ihm ein kurzer Einstieg oder Input in das Thema gegeben wird, oder das er einen Experten zum Thema einlädt und dann als Moderator dessen Expertise den Teilnehmenden aufbereitet.

Die Teilnehmer

Für die Teilnehmenden an einem Workshop ist es wichtig, dass diese nicht mit einer zu sehr auf reinen Inhalts-Konsum ausgrichteten Haltung in den Workshop kommen, sondern vielmehr die Bereitschaft mitbringen, sich selbst inhaltlich im Rahmen der gegebenen Workshop Methoden einzubringen. Das Angebot Worksop lebt davon, dass die Teilnehmenden ihre eigenen Bedürfnisse und Erfahrungen zum Thema einbringen und so ein lebendiger Diskurs entsteht. Nur so kann ein Lernen voneinander geschehen und neue Lösungen oder Herangehensweisen können erarbeitet werden. Hierin besteht auch der Unterschied zu einem Vortrag oder einem Seminar. Dabei handelt es sich zwar auch grundsätzlich um Bildungsveranstaltungen, diese sind aber ganz anders ausgerichtet. So liegt dort die Verantwortung für ein Ergebnis mehr bei Leitenden, als auch auf die Schultern der Teilnehmenden verteilt. Dadurch, dass es bei einem Workshop mehr um die Teilnehmenden geht, sind dort auch konkretere Ergebnisse möglich, die sich für eine direkte Anwenung im Alltag dann durchaus eignen. Theoretisches Wissen wird dagegen nicht so sehr vermittelt.